Stahlflex-Bremsleitung

  • Hallo,

    Merry hat Recht und sagt, worauf`s ankommt:

    Wir haben eine 8-Kolben-Bremse - aber:

    Wenn man bereits mehrere Sättel zerlegt hat, weiß man, wie "bombenfest" einzelne Kolben sind.

    Dann hat man nur noch eine 2 bis 6-Kolben-Bremse. Dazu kommt noch permanentes Schleifen der Beläge ohne Bremsbetätigung.

    Wie hier schon mehrfach aufgezeigt: ALLES zerlegen, säubern und gängig machen. Mit ATE Bremsenpaste alles wieder zusammenbauen (Neuteile benötigt man in der Regel nicht) und siehe da: bremst wie ab Werk.

    Dann noch Stahlflex und Hubys Beläge und gut ist’s.

  • Ganz genau so ist es.


    Beim Einbau neuer Beläge, welche auch immer, müssen die Kolben in ihre Zylinder zurückgedrückt werden. Dann kommen sie in den Oberflächen-Bereich, der nach x-Jahren angegammelt ist. Dann wird nach Montage der Beläge im besten Fall der Kolben noch einmal Richtung Beläge gedrückt und dann bleiben die da, die Scheibe wird dann richtig heiß.

    Das habe ich erlebt, als ich die leichte Schwergängigkeit nicht so ernst nahm und anschl, ALLES neu machen durfte... :kopfwand:


    Wenn das freilaufende Rad im eingebauten Zustand sich ganz leicht drehen kann (es darf nur ein ganz leises Schleifen der Bremsbeläge auf der Scheiben zu hören sein) und sich das nach jeder Testbremsung so verhält, alles gut.

    Wenn nicht: Bremsssättel komplett auseinander bauen, Kolben und Gummis raus, die Nuten der Dichtungen blitzeblank reinigen, neue Dichtungen (immer!) mit dieser mitgelieferten Schmatze einsetzten. Gummiringe mit dem viereckigen Querschnitt einsetzten, Dichtflächen sauber und die zwei Hälften wieder miteinander vereinen.


    Auch die Serienbremsen arbeiten dann in Verbindung mit den o.g. Zubehör wieder perfekt.

    Habe ich mehrfach so gemacht.

  • Super, danke für die vielen Beiträge :) Moped steht noch in der Heimat in der wohlbehüteten Garage. Sobald ich wieder dort bin werde ich mich mal dran machen.